Training

Kursbeginn ist am 08.09.2018 um 14 Uhr! Wir freuen uns auf euer Kommen!

Begleithunde (BH)

BH

Die Begleithundeprüfung (BH) ist eine Grundprüfung, in der der Gehorsam des Hundes und sein Verhalten in der Öffentlichkeit (z. B. beim Zusammentreffen mit Fußgängern, Joggern und Radfahrern) geprüft wird.

 

Diese Prüfung ist Grundlage für die Teilnahme an weiteren Prüfungen und Wettkämpfen im Hundesport, wie z. B. Agility, Obedience, VPG, Turnierhundsport (THS) oder Fährtenarbeit (FH). Sie besteht aus zwei Teilen: einem Teil auf dem Übungsplatz (Unterordnung) und einer Prüfung in Verkehr/Öffentlichkeit. Vor der Prüfung überzeugt sich der Leistungsrichter von der Unbefangenheit des Hundes (Unbefangenheitsprobe/Wesenstest), die auch während der gesamten Prüfung weiterhin beurteilt wird.

 

Das Mindestalter des Hundes für Prüfungen beträgt 15 Monate. Vor Prüfungsbeginn muss der Hundeführer einen Sachkundenachweis erbracht haben. Der Nachweis ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung. Die gesamte Prüfung muss ohne Hilfsmittel wie Leckerlies und Spielzeug abgelegt werden. Der Hund muss ein einfaches einreihiges, locker anliegendes Kettenhalsband, mit Zugstopp, tragen, alternativ kann ein handelsübliches Halsband verwendet werden.

 

Jeder Hund, der vorgeführt werden soll, muss gechipt sein. Dies dient der eindeutigen Feststellung der Identität des Hundes. Die Prüfung im Unterordnungsteil erfolgt nach einem festgelegten Schema. Gefordert wird Fußgehen mit und ohne Leine, Durchgehen einer Menschengruppe, Sitzübung und Ablegen in Verbindung mit Herankommen. Eingefügt sind Wendungen, Tempowechsel und Anhalten. Außerdem muss der Hund, während ein anderes Mensch/Hund-Team seinen Unterordnungsteil absolviert, unangeleint  abliegen, also eine Ablage unter Ablenkung zeigen. Nach bestandenem Unterordnungsteil wird außerhalb des Hundeplatzes das sichere und freundliche Verhalten des Hunds gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern (Radfahrer, Spaziergänger, Jogger etc.) und anderen Hunden überprüft.

 


BGH 1

Bei der Begleithundeprüfung 1, kurz BGH-1,  geht's schon richtig los im Hundesport. Aufbauend auf den BH Kurs werden die Fähigkeiten von Hund und Hundeführer verfeinert und erweitert. Es gibt Übungen, in der sich der Hund durch eine Menschengruppe bewegen muss, Sitz aus der Bewegung, Platz mit darauf folgendem Hereinrufen aus der Bewegung etc. 

 


BGH 2

Bei der Begleithundeprüfung 2, kurz BGH-2 genannt, kommen zu den Anforderungen aus der BGH-1 Prüfung noch zusätzliche Ausbildungsanforderungen hinzu. So muss der Hund auf Hörzeichen ein Apportierholz aufnehmen und zum Hundeführer zurückbringen. Ein weiteres Element ist das "Voraussenden mit Hinlegen", wobei der Hund auf ein Hörzeichen vom Hundeführer eine gerade Strecke nach vorne laufen und wiederum auf ein weiters Hörzeichen die Position Platz einnehmen muss.

 

BGH 3

Die Begleihundeprüfung 3 , kurz BGH-3 genannt, ist die Königsklasse der Begleithundeausbildung. Hier kommen noch zwei Übungen zusätzlich zu jenen der BGH-2 dazu, das "Abstellen aus dem Schritt" und das "Bringen über eine Schrägwand", mit einer Höhe von 140 cm.

In dieser Prüfungsstufe wird auch jährlich bei einem Turnier der Titel "ÖKV BGH Leistungssieger" vergeben.


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